Springboard

Bei dieser Disziplin werden zwei Trittbretter (Springboards) in einen senkrecht verankerten Holzstamm (Log) platziert. Ziel ist es, einen auf der Spitze montierten Holzblock (Durchmesser 27 cm) zu durchschlagen. Ursprung dieser Disziplinen ist das historische Überklettern von Wurzeln, welche mehrere Meter in die Höhe wuchsen. Die Forstarbeiter der damaligen Zeit erreichten mittels ihrer Springboards höher gelegene Teile des Baumstammes, welche dort leichter zu durchschlagen waren als die breiteren und festeren „Wurzelbereiche".


Nach dem Startschuss des Schiedsrichters schlägt der Sportler eine erste, ca. 10 cm tiefe Tasche (Pocket) in Schulterhöhe in den Stamm. In dieses steckt er die Spitze seines ersten Springboards. Der Athlet steigt auf das erste Springboard und schlägt von dort eine zweite Tasche in den Stamm. Nach der Platzierung des zweiten Springboards in ca. 2 Metern Höhe, erklimmt er dieses und kann nun beginnen, den oben befestigten Block zu durchschlagen. Pflicht ist auch hier, dass das Holz von zwei Seiten durchtrennt wird. Andernfalls wird der Sportler disqualifiziert. Das Springboard wird auch als „Königsdisziplin" bezeichnet, denn hier kommt es nicht nur auf die präzise Technik und Kraft des Sportlers an, sondern auch auf Balance und Geschicklichkeit.